Pflegeheim "Haus am Bodden"
der Arbeiterwohlfahrt Rostock

Pflegeheim |dq|Haus am Bodden|dq|

Das Pflegeheim „Haus am Bodden" befindet sich im Nordosten der Stadt Ribnitz-Damgarten und ist durch eine günstige Verkehrsanbindung gut zu erreichen. Es bietet Wohnmöglichkeiten für 120 Bewohner in 100 Einzel- und 10 Doppelzimmern.

AWO-Sozialdienst Rostock gemeinnützige GmbH

Pflegeheim "Haus am Bodden"
Musikantenweg 3
18311 Ribnitz-Damgarten

Telefon: 03821 / 87 20 00
Fax: 03821 / 87 20 35
E-Mail: hausambodden@awo-rostock.de

 

Pflegeeinrichtungen und Pflegedienst der AWO Rostock

Pflegewohnen "Am Wasserturm"
Seniorenzentrum Stadtweide
Ambulanter Pflegedienst Rostock
Alternative WohnOase
WG für demenziell Erkrankte

Der Deutsche Bundestag möge beschließen...

 

Petition Eigenanteil..., dass die Pflegeversicherung das finanzielle Risiko für die Menschen bei Pflegebedürftigkeit verlässlich absichert. Dazu muss der Eigenanteil, den Pflegebedürftige zahlen müssen, in der Höhe begrenzt werden.

Zudem muss der Eigenanteil über die Dauer der stationären Pflege verlässlich planbar sein.

 

 

Begründung

Steigende Kosten in der Pflege führen zu einem stetigen Anstieg des Eigenanteils der Versicherten im Pflegeheim. Im Bundesdurchschnitt lagen die Kosten, die ein*e Versicherte*r selbst übernehmen musste, bei monatlich durchschnittlich circa 1.750 Euro.

 

Zum Vergleich: Zum Ende des Jahres 2017 lag das durchschnittliche Netto-Renteneinkommen in den alten Bundesländern bei monatlich 1.231 Euro und in den neuen Bundesländern bei monatlich 1.169 Euro.

 

Die Folge ist, dass die Eigenanteile von einer*einem durchschnittlichen Rentenbezieher*in aus eigenem Einkommen nicht mehr aufgebracht werden können. Das führt dazu, dass sie Hilfe zur Pflege im Rahmen der Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen. Das ist gegenüber den Pflegebedürftigen unwürdig und führt auch bei deren Angehörigen zu extremen Unsicherheiten. Darüber hinaus werden durch die Übernahme der Kosten aus der Sozialhilfe die kommunalen Haushalte weiter belastet. Alles drei kann politisch nicht gewollt sein.

 

Das Problem ist, dass die 1995 eingeführte Pflegeversicherung die Leistungsbeträge der Pflegekassen gesetzlich festgeschrieben hat. Diese sind also gedeckelt. Etwaige Kostensteigerung tragen somit pflegebedürftige Menschen allein. Das bringt sie nicht mehr nur an den Rand ihrer finanziellen Existenz, sondern konfrontiert sie auch mit enormen Unsicherheiten, was mögliche Kosten in der Zukunft betrifft. Dieses löst erhebliche Ängeste und Sorgen aus.

 

Notwendig ist eine bundeseinheitliche Definition der Kosten, die in der Pflege entstehen. Diese sind den Pflegekassen gesetzlich zuzuweisen und dürfen kein unkalkulierbares finanzielles Risiko für Menschen mit Pflegebedarf darstellen. Das heißt, alle pflegebedingten Kosten sind aus Mitteln der Pflegeversicherung zu tragen. Eine Pflegeversicherung muss die Menschen absichern und ihnen sowie ihren Angehörigen Sicherheit geben.

 

Ziel dieser Pedition ist es, für die versicherten Leistungsbezieher*innen der Pflegeversicherung einen gesetzlich definierten Höchstbetrag für die Eigenanteile zu erstreiten. Dieser muss auch über die Dauer der Pflege verlässlich abgesichert sein. Steigende Kosten in der Pflege müssen dann aus Mitteln der Pflegeversicherung getragen werden.

 

https://www.awo.org/eigenanteil-begrenzen